Wir ernten, was wir säen.

Früher habe ich immer daran geglaubt, dass das stimmt. Heute kenne ich eine Ausnahme der Regel.

Ich habe all meine Emotionen, meine Zeit und mein Geld in unsere Beziehung investiert. Ich habe Freunde, Familie und Hobbies vernachlässigt, habe meine beste Freundin verloren, und trotzdem war das nie genug. Nie.

Ich habe mich gefühlt wie ein Handyakku, der ständig mit 10% Ladung herumkrebst, dann kurz vor Ende mal kurz zum Aufladen an die Steckdose darf und von dem erwartet wird, dass er nach 5 min an der Steckdose wieder 100% Ladung hat…

Was ich daraus gelernt habe? Wenn das Ernten und Säen in keinem vernünftigen Verhältnis in der Beziehung steht, gehe ich. Ohne Vorwarnung. Mein Leben ist mir zu schade, sowas nochmal durchzumachen. Und wer ein anderes Verständnis von Geben und Nehmen hat, der passt nicht zu mir.

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